Schlachtezauber 2015

Bild des Benutzers Bootsmann

Verkleidet als Wikinger machten wir uns auf den beschwerlichen Weg nach Bremen.
Vor Ort flugs das Wikingerschiff in die Weser geschoben und mit der Strömung richtung Schlachte gerudert.
Der fogelvreie Johannes erwartete uns bereits freudig mit seiner Crew.
Nach einer kurzen Einweisung machten wir uns mit dem Freibeuterdorf vertraut und warteten auf die abendliche Veranstaltung.
Mit Einsetzen der Dunkelheit bemannten wir also das Schiff und entzündeten die Fackeln. Die Gastruderer waren zunächst besorgt ob wir denn bei der mittlerweile verstärkten Strömung der Weser überhaupt rechtzeitig den Anleger erreichen würden.
Aber natürlich glitt das Boot gazellengleich über die Wellen und die geübte Crew machte souverän am Ponton fest.
Dann bewaffnen und den Landeplatz sichern und natürlich unseren Gast-Jarl Adam beschützen.
Nach einigem Schauspiel und Moderation kam es dann zum Kampf gegen die Bremer Freibeuter. In mehreren Wellen stürmte die Horde auf uns ein. Jedoch prallte die gesamte Meute von unserem Schildwall ab, wie Wellen von einer Klippe.
Felsenfest hielten wir stand; sogar als sie uns einen echten Troll auf den Hals hetzten.
Es folgte eine wilde Schlacht bei der wir die zahlenmässig überlegenen Gegner tapfer in Schach hielten.
Als allerdings eine seltsam leuchtende Gestalt über die Weser schwebte, senkten alle sofort die Waffen und beugten ehrfürchtig ihr Haupt vor dem Roland von Bremen.
Es blieb uns nur der Rückweg.
So bemannten wir erneut das Boot und fuhren gegen die heftige Strömung gen Osten. Vorbei an tiefen Strudeln und gefährlichen Untiefen pullten wir das Wikingerschiff zu unserem Ausgangspunkt. Die Wellen stoben, die Flut schwol an, das Ruder brach, aber mit letzter Kraft schafften wir es an Land. Da hatten wir uns sowohl den Met, als auch den Rum redlich verdient.

  • Anpirschen
  • Die Lage erkunden
  • erster Angriff
  • wilde Schlacht
  • Haltet stand
  • Grimmige Gesellen
  • Roland von Bremen
  • Es ist vollbracht!

Schlagworte: