22. Burgspektakel zu Bad Bodenteich

Bild des Benutzers Bootsmann

Und wieder einmal machte die R-t-R am Steg zu Bad Bodenteich fest. Die Mannschaft war durch die letzte Seeschlacht und auch den fiesen Skorbut recht dezimiert. Dennoch kamen eine Menge Besucher nur um uns zu sehen.
Das Wetter war zunächst prächtig, so dass auch die feuchte Wiese gut zu ertragen war. Ein trefflicher Lagerplatz direkt am Kastell.
Gekocht wurde mal wieder vom Feinsten. Und wie immer waren mehr Vorräte an Bord, als die Mannschaft in ihren feisten Wanst zu stopfen in der Lage war.
Und nachdem die Ladys sich beim Markttanz unter Beweis gestellt hatten, überfielen wir den Kaffeehändler des fernen Orients.
Des Nachts wusste Fogelvrei wieder mit allerlei merkwürdiger Kreatur und fabelhaften Wesen zu begeistern. Und so rollten wir unsere gefüllten Leiber in die garnicht mal so kalten Zelte.
Am morgen zwangen wir dann den shanghaiten Barden Harfmut zur Untermalung unseres ausgiebigen Frühstücks mit zauberhaften Harfenklängen.
Alles in Allem ein paar sehr schöne Tage in fröhlicher Runde!
Aber dann....

Aber dann geriet die R-t-R in der letzten Nacht in ein gar fürchterliches Unwetter!
Der Wind hatte sich wohl alle Tage zuvor rund um das Gelände gesammelt, nur um dann des Nachts in steten, kurzen, aber äusserst heftigen Salven anzugreifen. Schon kurz nach Mitternacht brach der Hauptmast und das Vorsegel riss. Die Mannschaft stürmte schlaf- und trunken aus den Betten um zu retten, was zu retten war.
Aber die heftigen Böen, die eher als digitaler Orkan (also an,aus,an,aus,...) zu erleben waren, wollten auch den gesamten letzten Tag nicht abflauen.
Am morgen zeigte sich bereits das verheerende Bild. Zerstörte und gesunkene Boote, obdachlose Familien, Sach- und Personenschaden allenthalben.
Und nachdem man sich den gesamten Tag kaum aus dem Schutz der eigenen Kajüte heraus traute, aber dennoch jeweils eine Notmanschaft im Sturm brauchte, die die Takelage mit blossen Händen festhielt, setzten bereits die ersten Schiffe einen Kurs gen Heimat.
Die R-t-R jedoch fügte sich todesmutig in ihr Schicksal und ritt den Sturm ab.
Am Ende des Tages waren zum Glück keine allzu großen physischen Schäden erkennbar. Jedoch, die Seelen derer, die das Auge des Orkans und damit das Herz der Finsternis erblickt hatten, würden diesen Tag für immer als den schrecklichsten Lagertag aller Zeiten in Erinnerung halten...

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Standort

Burg zu Bad Bodenteich
Burgstrasse
Bad Bodenteich
Deutschland
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